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Jugend am Werk Steiermark eröffnet Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt

Montag, 11. Mai 2026
Jugend am Werk Steiermark eröffnet Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt

Judenburg: Jugend am Werk Steiermark eröffnet Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt

Am neuen Standort von Jugend am Werk Steiermark werden Menschen mit Behinderung auf ihrem beruflichen Weg begleitet – idealerweise bis zum echten Dienstvertrag. Im ersten Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt in der Obersteiermark gibt es 20 Plätze, 15 davon sind bereits vergeben.

 

„Wer arbeiten möchte, soll das auch können – davon sind wir bei Jugend am Werk Steiermark überzeugt. Im Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt bündeln wir deshalb Maßnahmen der beruflichen Inklusion: Von ersten Qualifizierungsmaßnahmen über Praktika bis hin zum echten Dienstvertrag begleiten wir hier Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg zur passenden Tätigkeit. Dieser Standort ist ein echter Gewinn in puncto beruflicher Inklusion im Murtal“, sagt Walter Ferk, Vereinspräsident von Jugend am Werk Steiermark.

 

Passende Jobs finden

Im neuen Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt sind 20 Plätze vorgesehen, 15 davon sind schon zum offiziellen Start vergeben. Der Bedarf an individueller Begleitung ist also groß:

„Im Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt suchen wir mit Fokus auf Fähigkeiten und Stärken unserer Kundinnen gezielt nach passenden Firmen, um echte Arbeitserfahrungen zu ermöglichen. Das können Praktika und Betriebskooperationen sein, genauso allerdings auch feste Anstellungen. Über unser Sonderprojekt inArbeit konnten bisher 25 Kundinnen steiermarkweit Dienstverträge abschließen und bekommen ein richtiges Gehalt anstelle eines Taschengelds. In Judenburg setzen wir diesen erfolgreichen Weg fort und arbeiten mit Unternehmen aus der Region zusammen, um auch hier dem Ziel eines inklusiven Arbeitsmarkts näher zu kommen“, so Sandra Schimmler und Walerich Berger, Geschäftsführung Jugend am Werk Steiermark.

Ein Platz in der Arbeitswelt ist ein Platz in der Gesellschaft

Beim Eröffnungstermin in Judenburg nahm Landtagsabgeordneter Thomas Maier in Vertretung von Soziallandesrat Hannes Amesbauer teil. Er betonte dabei die Bedeutung echter beruflicher Teilhabe und würdigte die Arbeit von Jugend am Werk als wichtigen Beitrag zu mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung:

„Wir alle suchen im Leben nach Bestätigung, nach einer Aufgabe und nach dem Gefühl, gebraucht zu werden. Wir wollen wichtig sein, Verantwortung übernehmen und daran wachsen können. Für Menschen mit Behinderung, die auf ihrem Lebensweg oft mit besonderen Hürden konfrontiert sind, steht dieser Wunsch nach Selbstbestimmung, Anerkennung und Teilhabe besonders im Fokus. Menschen dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, einzubringen und ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen, ist eine zutiefst wertvolle Aufgabe, die bei Jugend am Werk sehr engagiert unterstützt wird“, so Landtagsabgeordneter Thomas Maier.

Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe

„Menschen mit Behinderung sollen leben können wie alle anderen auch. Das betrifft sämtliche Lebensbereiche: den Zugang zu Bildung, zu Freizeitangeboten, aber eben auch das Arbeitsleben. Das neue Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt soll Menschen mit Behinderung dabei helfen, am ersten Arbeitsmarkt Erfahrungen zu sammeln und bestmöglich dort Fuß zu fassen.

Dafür braucht es nicht nur eine entsprechende Begleitung, die sie durch Jugend am Werk erhalten werden, sondern vor allem auch Unternehmen, die als Kooperationspartner wirken. Diesen Unternehmen sei ein besonderer Dank ausgesprochen. Inklusion zu fördern ist nämlich nicht alleinige Aufgabe der öffentlichen Hand, sondern vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die unser aller Zutun braucht.

Mit der heutigen Eröffnung kommen wir wieder einen Schritt weiter in Richtung einer inklusiveren und damit besseren Gesellschaft“, sagt Bezirkshauptfrau Nina Pölzl.

Meilenstein für Judenburg

„Die Eröffnung des ersten Zentrums für inklusiven Arbeitsmarkt in der Obersteiermark ist ein Meilenstein für Judenburg. Es zeigt, dass wir als Region Verantwortung übernehmen und Barrieren abbauen. Jeder Mensch hat Talente, die wertvoll für unsere Gemeinschaft und unsere Wirtschaft sind – hier bekommen sie die Bühne, die sie verdienen“, schließt Bürgermeisterin Elke Florian.

 

Kontakt:

Jugend am Werk Steiermark GmbH
Zentrum inklusiver Arbeitsmarkt Judenburg
Herrengasse 2, 8750 Judenburg
Tel.: +43 (0) 50 7900 3570
E-Mail: zia.judenburg@jaw.or.at
Web: www.jaw.or.at/zia

 

 

Bildtext / Bildbeschreibung: Titelbild: (v.l.n.r.) Florian Gruber (Teamleiter ZiA Judenburg), Walerich Berger (Geschäftsführung JAW Stmk), Bundesrätin Gabriele Kolar, Walter Ferk (Präsident JAW Stmk), Berzirkshauptfrau Dr.in Nina Pölzl, NR-Abgeordnete Mag.a Verena Nussbaum, Mag.a Sandra Schimmler (Geschäftsführung JAW Stmk), Bürgermeisterin, Mag.a Elke Florian, 2. Vizebürgermeisterin Birgit Heim, LT-Abgeordneter Thomas Maier (i.V. Landesrat Mag. Hannes Ammesbauer, BA).

 

Bildrechte: Bei Quellenangabe Lizenz- und Honorarfrei. Nutzung gilt ausschließlich für die gegenständliche Berichterstattung.

Quellenangabe: © Uwe Söllradl / Melvin Lachenmaier, Stadtgemeinde Judenburg.

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